Auf vielen Familienbetrieben arbeiten zwei oder drei Generationen Tag für Tag zusammen. Das ist gelebte Tradition – und gleichzeitig eine der größten Herausforderungen der modernen Landwirtschaft.
Klare Rollen statt diffuser Zuständigkeiten
Wer entscheidet über Investitionen, wer über die tägliche Arbeit, wer über die Ferien? Je klarer die Rollen verteilt sind, desto weniger Reibung gibt es. Eine schriftlich festgehaltene Aufgabenverteilung wirkt manchmal überformell – vermeidet aber jahrzehntelange Missverständnisse.
Der Übergang ist ein Prozess, kein Termin
Hofübergaben funktionieren selten von einem Tag auf den anderen. Eine schrittweise Übergabe von Verantwortung – erst Tierbetreuung, dann Maschinen, dann Investitionsentscheidungen – gibt allen Beteiligten Zeit, in die neuen Rollen hineinzuwachsen.
Vom Reden, bevor es kracht
Die meisten Familienkonflikte auf Höfen entstehen nicht aus großen Themen, sondern aus tausend kleinen Spitzen. Regelmäßige Hofbesprechungen – wirklich mit fester Uhrzeit, nicht zwischen Tür und Angel – schaffen Raum für die Themen, die sonst untergehen.
Tiefergehende Fragen zu diesem Thema? Markus Jehle berät landwirtschaftliche Betriebe auch persönlich – praxisnah, von Landwirt zu Landwirt.
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