Ackerbau

    Vielfältige Fruchtfolge: Mehr als ein Trend

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    Fruchtfolge ist die billigste Pflanzenschutzmaßnahme, die es gibt. Sie kostet nichts außer Planung – und liefert Ertragssicherheit, die kein Spritzmittel ersetzen kann.

    Warum Monokulturen scheitern

    Wer Mais auf Mais auf Mais anbaut, züchtet sich seine Schaderreger selbst heran: Maiswurzelbohrer, Fusarien, Drahtwürmer. Auch der Boden leidet – einseitiger Nährstoffentzug, Strukturschäden durch späte Erntetermine, kaum Humusaufbau.

    Eine gute Fruchtfolge für Oberschwaben

    Eine bewährte fünfgliedrige Fruchtfolge im Allgäu-Vorland kann zum Beispiel so aussehen:

    • Jahr 1: Silomais (für die Biogasanlage)
    • Jahr 2: Wintergetreide (Weizen oder Triticale)
    • Jahr 3: Zuckerrüben
    • Jahr 4: Wintergerste mit nachfolgender Zwischenfrucht
    • Jahr 5: Kleegras oder Luzerne (Bodenruhe & Stickstoff)

    Zwischenfrüchte – die heimlichen Heldinnen

    Senf, Phacelia, Ölrettich oder Mischungen wie Landsberger Gemenge halten den Boden bedeckt, fixieren Stickstoff und füttern Bodenleben und Bienen. Eine Investition, die sich in jeder Folgekultur auszahlt.

    Tiefergehende Fragen zu diesem Thema? Markus Jehle berät landwirtschaftliche Betriebe auch persönlich – praxisnah, von Landwirt zu Landwirt.

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